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sicherheit

Angebotspalette des Fachbereich Arbeitssicherheit / Technik.

 

Arbeits-
medizin

Beratung zum Gesundheitsschutz und Vorsorge-
untersuchungen.

 

Schulungen
Übersicht zum Bildungsangebot, und Weiterbildung.

 

FAQ
Häufig gestellte Fragen.

Rechtliche Grundlagen eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators

RAB 30 (Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen)

beschreibt die für eine Tätigkeit als Koordinator erforderliche Qualifikation und seine Aufgaben. (Bundesarbeitsblatt 6/2003, S. 64)

 

RAB 31

beschreibt Anforderungen an Inhalt und Form eines Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Planes gemäß der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (BaustellV) (Bundesarbeitsblatt 6/2003, S. 69)

 

RAB 32

beschreibt Anforderungen an Inhalt und Form einer Unterlage gemäß der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (BaustellV) (Bundesarbeitsblatt 6/2003, S. 73)

 

Baustellenbedingungen

allg. Grundsätze nach § 4 ArbSchG bei der Planung

Voran-
kündigung

Koordinator
Pflicht

SiGe- Plan

Unterlage (§ 3 Abs. 2 Nr. 3)

Beschäftigte

Umfang und Art der Arbeiten

eines Arbeitgebers

<31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage

ja

nein

nein

nein

nein

eines Arbeitgebers

> 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten

ja

nein

nein

nein

nein

eines Arbeitgebers

> 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage

ja

ja

nein

nein

nein

eines Arbeitgebers

> 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten

ja

ja

nein

nein

nein

mehrerer Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden

< 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage

ja

nein

ja

nein

ja

mehrerer Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden

< 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten

ja

nein

ja

ja

ja

mehrerer Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden

> 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage

ja

ja

ja

ja

ja

mehrerer Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden

> 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten

ja

ja

ja

ja

ja

Anhang II (BaustellV)

  • Arbeiten, bei denen die Beschäftigten der Gefahr des Versinkens, des Verschüttetwerdens in Baugruben oder in Gräben mit einer Tiefe von mehr als 5m oder des Absturzes aus einer Höhe von mehr als 7 m ausgesetzt sind.
  • Arbeiten, bei denen die Beschäftigten explosionsgefährlichen, hochentzündlichen, krebserzeugenden (Kategorie 1 oder 2), erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden oder sehr giftigen Stoffen und Zubereitungen im Sinne der Gefahrstoffverordnung oder biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppen 3 und 4 im Sinne der Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26. November 1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 374 S. 1) ausgesetzt sind.
  • Arbeiten mit ionisierenden Strahlungen, die die Festlegung von Kontroll- oder Überwachungsbereichen im Sinne der Strahlenschutz- sowie im Sinne der Röntgenverordnung erfordern.
  • Arbeiten in einem geringeren Abstand als 5 m von Hochspannungsleitungen.
  • Arbeiten, bei denen die unmittelbare Gefahr des Ertrinkens besteht.
  • Brunnenbau, unterirdische Erdarbeiten und Tunnelbau.
  • Arbeiten mit Tauchgeräten.
  • Arbeiten in Druckluft.
  • Arbeiten, bei denen Sprengstoff oder Sprengschnüre eingesetzt werden.
  • Aufbau oder Abbau von Massivbauelementen mit mehr als 10 t Einzelgewicht.

Die RAB 10 enthält weiter gehende Konkretisierungen zu den besonders gefährlichen Arbeiten.

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